Allgemeines zum Zyklus
Was bedeutet eigentlich natürlicher Zyklus?
Der Zyklus ist die Zeit zwischen den Monatsblutungen. Er beginnt jeweils am 1. Tag der Blutung: In einem der Eierstöcke reift in den ersten 14 Tagen ein befruchtungsfähiges Ei (Follikel) heran. Während dieses Reifungsprozesses produziert der Follikel Estradiol, ein Estrogen. Dieses Estrogen bewirkt zum einen, dass in der Gebärmutter die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird. Zum anderen sorgt es dafür, dass genau dann, wenn der Follikel ausgereift ist, ein Signal ausgelöst wird, das den Eisprung (= Ovulation) einleitet und die befruchtungsfähige Eizelle in den Eileiter abgibt.
Zurück bleibt der Gelbkörper, welcher in der zweiten Zyklushälfte das Gelbkörperhormon produziert. Das Gelbkörperhormon sorgt in den nächsten 14 Tagen des Menstruationszyklus dafür, dass die unter dem Einfluss der Estrogene aufgebaute Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung eines befruchteten Eies vorbereitet wird und dass keine neue Eizelle heranreift.
Wenn keine Befruchtung stattgefunden hat, bildet sich etwa 10 bis 12 Tage nach dem Eisprung der Gelbkörper zurück, wodurch kein Progesteron mehr produziert wird. Die abfallenden Progesteronspiegel im Blut führen zur Abstoßung großer Teile der aufgebauten Gebärmutterschleimhaut, d.h. zur Menstruationsblutung. Ein neuer Zyklus beginnt.
Wann sind meine fruchtbaren Tage?
Während der ersten Zyklushälfte, das heißt zwischen dem Beginn der Periode und dem Eisprung, reifen in deinen Eierstöcken mehrere Eibläschen (Follikel) heran, von denen beim Eisprung eines in den Eileiter entlassen wird. Gleichzeitig bereitet das Hormon Estrogen die Gebärmutterschleimhaut darauf vor, ein befruchtetes Ei aufzunehmen. Das gesprungene Ei wandert durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter.
Diese Tage rund um den Eisprung, der etwa in der Mitte des Zyklus liegt, sind die Tage besonderer Fruchtbarkeit, da die Befruchtung einer Eizelle nämlich im Eileiter stattfindet. Jetzt kannst du schwanger werden.

