Dein neues Spiegelbild
Wie die Pubertät den Körper verändert
Es geschieht nicht plötzlich – aber eines Tages schaust du in den Spiegel und entdeckst dort die ersten Zeichen, dass du langsam zur Frau wirst. In der Pubertät verändert sich dein Körper allmählich, bis auch andere sehen können: Du wirst erwachsen.
Meist beginnt es mit einem Wachstumsschub. In kurzer Zeit wirst du schnell größer und nimmst dabei an Gewicht zu. Dein Becken wird breiter und nimmt die typisch runde weibliche Form an. Bei den Jungs verläuft es ähnlich: Auch sie wachsen während der Pubertät stark in die Höhe, ihre Schultern werden breiter.
Dann kannst du bei dir beobachten, wie sich allmählich deine Brüste entwickeln: Erst tritt nur die Brustwarze ein wenig hervor. Dann spürst du vielleicht ein leichtes Spannungsgefühl in den Brüsten und schließlich wölben sie sich hervor. Ganz so schnell geht es natürlich nicht. In Wirklichkeit können zwischen den ersten kleinen Anfängen und dem Ende der Entwicklung Jahre vergehen.
Dabei wachsen die Brüste nicht unbedingt gleichmäßig. Es kann sein, dass deine eine Brust erst größer ist als die andere. Aber das ist nicht schlimm. Mit der Zeit gleicht sich das aus und beide Brüste sind dann nahezu gleich groß. Und ob groß oder klein – deine Brüste gehören zu dir und passen zu deinem Körper. Sie sind so schön, wie du sie siehst. Darum vergleich' dich nicht mit anderen, sondern sei stolz auf dich.
Die Entwicklung der Brüste ist nur das erste Reifezeichen. Als zweites kommt dann das Wachstum der Körperbehaarung im Schambereich und unter den Achseln hinzu. Bei den Jungen zeigen sich außerdem die ersten Bartstoppeln.
Manchmal haben die Hormone aber noch einen anderen, ungeliebten Effekt auf den Körper: du kannst Pickel bekommen, Haut und Haare sehen fettig aus. Nur sehr wenige Mädchen haben überhaupt keine Probleme damit. Bei den meisten zeigt sich doch schon mal der eine oder andere Pickel, und bei machen entwickelt sich aus diesen ersten kleinen Anfängen sogar eine Hautkrankheit, die Akne. Diese musst du unbedingt von einem Arzt behandeln lassen.

