Das Leben mit den Tagen
Mit der Regel im Alltag umgehen
Die erste Regelblutung ist ein großes Ereignis. Sie zeigt – du wirst zur Frau. Gleichzeitig ruft sie aber auch viele neue Fragen hervor. Wie werden die Tage mein Leben verändern? Worauf muss ich achten?
Wenn du deine Regelblutung bekommen hast, kannst du dich entscheiden, ob du Binden oder Tampons benutzen möchtest. In der Drogerie findest du alles, was du brauchst. Es gibt sie jeweils für die stärkeren Blutungen am Anfang der Tage und für die schwächeren am Ende. Für welche Methode du dich entscheidest, liegt allein bei dir. Wenn du sportlich aktiv bist, ist dir möglicherweise das Tampon lieber. Vielleicht ist dir die Handhabung aber auch unangenehm, dann ist eine Binde die richtige Lösung. Probiere einfach alles einmal aus, damit du weißt, womit du dich wohlfühlst.
Viele Mädchen fragen sich, ob sie während der Tage Sport treiben können. Medizinisch spricht nichts dagegen. Vielleicht fühlst du dich nicht ganz so fit, wie an anderen Tagen, aber sportliche Betätigung ist kein Problem. Sieh’ die Regelblutung einfach als etwas, was zu dir gehört. Manche Mädchen fühlen sich allerdings deshalb schlapp und müde, weil sie sehr lange oder sehr starke Blutungen haben. Wenn das auch auf dich zutrifft, sprich' mit deinem Frauenarzt darüber, was dir helfen könnte.
Übrigens: Nimmst du die Pille, kannst du in Ausnahmefällen deine Tage auch einmal vertagen, also die Regelblutung auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Darüber solltest du aber vorher mit deinem Frauenarzt reden.
Bleibt noch die Frage, ob du während der Regel mit deinem Freund schlafen kannst. Es spricht aus medizinischen Gründen nichts dagegen. Allerdings ist es eine Sache zwischen dir und deinem Freund, ob es euch angenehm ist. Viele Mädchen und Frauen haben außerdem während der Tage auch einfach keine Lust auf Sex. Wenn du so fühlst, sprich mit deinem Freund darüber. Er wird sicherlich Verständnis für dich haben.
Du hast noch mehr Fragen rund um die Tage? Dein Frauenarzt ist der richtige Ansprechpartner. Er weiß Bescheid und kann dir ganz einfach weiterhelfen. Oder du fragst deine Mutter oder deine Freundinnen, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhalten. Denn schließlich erleben sie jeden Monat das gleiche wie du. Und können aus ihrer eigene Erfahrung heraus viele sinnvolle Tipps geben.

