Verhütung auf den Punkt – Mit hormonellen Methoden
Die Minipille (0,5-3)
Eine Pille, die ausschließlich Gestagen enthält. Die Minipille verfestigt den Schleim am Gebärmutterhals, Samenzellen können nicht mehr in die Gebärmutter vordringen. Darüber hinaus verändert die Minipille die Gebärmutterschleimhaut, so dass sich dort kein befruchtetes Ei einnisten kann.
Vorteil
Die Minipille enthält kein Estrogen und hat damit auch nicht die von diesem Hormon verursachten Nebenwirkungen wie z. B. Brustspannen. Auch Frauen, die stillen, können mit dieser Pille weiter verhüten und genießen zusätzlichen Schutz.
Nachteil
Durch die Minipille kann es zu Zyklusstörungen oder Hautveränderungen kommen.
Wichtig zu wissen!
Die Minipille macht Verhütung nicht unbedingt einfach! Die Anwendung ist ein wenig kompliziert, weil dir für die Einnahme nur ein kleines Zeitfenster bleibt: du musst sie jeden Tag, 365 Tage im Jahr zur gleichen Zeit, maximal aber 3 Stunden später einnehmen. Daraus resultiert bei der Minipille eine etwas höhere Fehlerquote als bei der Kombinationspille. Hinzu kommt, dass dein Zyklus sehr unregelmäßig sein kann und die Regel sogar einmal ganz ausbleibt. Das muss nicht heißen, dass du schwanger bist. Geh dann am besten zu deinem Frauenarzt.
Was für dich?
Wenn du kein Estrogen verträgst, ist die Minipille eine gute Möglichkeit für dich. Allerdings: du musst sehr diszipliniert sein. Egal wo und wann, du musst die Minipille rechtzeitig zur Hand haben. Außerdem solltest du berücksichtigen, dass dir die Minipille keinerlei Zusatznutzen,

