Verhütung auf den Punkt – Mit mechanischen Methoden
Kupferspirale (0,5-3)
Wie die Hormonspirale ist die Kupferspirale ein kleines T aus Kunststoff mit einem Kupferdraht. Samenzellen, die in die Scheide eindringen, werden in ihrer Bewegung gehindert, ebenso wie die Einnistung der Eizelle verhindert wird. Die Kupferionen wirken schädigend auf die Samenzellen und lösen eine Fremdkörperreaktion in der Gebärmutter aus.
Vorteil
Da dein Frauenarzt dir die Spirale einsetzt, kannst du nichts falsch machen und bist für ca. 2-3 Jahre vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt.
Nachteil
Eine Kupferspirale kann zu längeren und schmerzhafteren Blutungen führen. Gleichzeitig kann es zu Entzündungen der Eileiter und Eierstöcke, sowie zu einer Eileiterschwangerschaft kommen.
Wichtig zu wissen!
Viele Frauenärzte raten von dieser Verhütungsform ab, da die Entzündungen zur Unfruchtbarkeit führen können. Wenn du dich also dafür entscheidest: lass dich regelmäßig von deinem Frauenarzt checken, ob auch alles in Ordnung ist.
Was für dich?
Wenn du noch Kinder bekommen möchtest, solltest du eine andere Methode vorziehen. Frauen, die bereits schwanger waren und keine Kinder mehr möchten, haben mit der Kupferspirale ein zuverlässiges Verhütungsmittel.

